Mal eine andere Sichtweise:
Das unbefruchtete Ei wird samt Nährboden aus der Gebärmutter ausgeschwemmt. Das Wasser, unser Blut oder auch unsere Tränen also, ist auch ein Zeichen der Emotionen. So kann man es auch sehen, dass der Verlust vom Ei eine Art Trauer des Körpers darstellen kann, eine Art Abschied, dass hier kein Leben entstanden ist.
Wie dem auch sei, ich versuche lediglich meinen emotionalen Zustand erklärend zu begreifen, der in meinen Tagen zutagetritt:
Für mich ist die Periodenzeit oftmals Traumazeit: Die Triggerschwelle verschwimmt, die Reizbarkeit steigt und nur ein paar Worte können schon starke Emotionalzustände in mir hervorrufen. Viele Frauen haben es mit physischen Schmerzen zu tun. Bei mir ist es psychisch-emotionaler Schmerz, der an die Oberfläche tritt: Erinnerungen an Traumaerfahrungen, inneres Kind, weinen, depressive Gedanken, all das ist jeden Monat wiederkehrend an der Tagesordnung. Durch den Stress kommt zusätzlich noch Migräne hinzu. Doch mit jeder Träne, die mich verlässt, kann ich mir sicher sein, alten Ballast loszuwerden und es mich stärker und freier werden lässt.
Bist du auch so eine Frau, die ihre Tage auf die Art erlebt? oder ganz anders? Lass es mich in den Kommentaren wissen!
Es gibt Hoffnung: Ich gebe mir in jedem Zyklus die Chance, dass es diesmal besser wird, denn es kann immer alles geschehen und hängt stark von den Umständen ab, was ich in der Zeit 1. tue und 2. wo und mit wem ich mich befinde. Die stärkste positive Beeinflussung ist, auf meine Grundbedürfnisse, also die pure Erdung zu achten: Sind Schlaf, Ernährung, Selbstfürsorge, Ruhe, Sicherheit, Rückzug, Körperpflege und Zeit zum nichts-tun-müssen da, können meine Tage ein Geschenk ohne starke Emotionen sein.
Das ist nur nicht immer planbar, wenn ich eine Terminreiche Arbeitswoche habe. Ich probiere dann trotzdem, so gut ich kann für diese Grundbedürfnisse zu sorgen. Beispielsweise bin ich in der PMS und Periode nicht gern auf Reisen. Ich will in meine Höhle und wintern, sprich, in der Tiefe weilen, die mir gegeben wird. Diese wird an den Tagen immer tiefer mit jedem Zyklus.
Sie schenkt Erkenntnisse, neue Kraft und göttliche Verbindung
In dieser Zeit habe ich ein besonders starkes Bedürfnis, meine Reflektionen des letzten Zyklus aufzuschreiben, Blogartikel zu schreiben, Instabeiträge zu posten und meine Erkenntnisse und Erfahrungen zu teilen. Ganz im Gegensatz zu den anderen Zyklusphasen, wo die Energie dann wieder in andere Bereiche fließt, wie beispielsweise in die Macher-Energie der Umsetzung von Terminen, Projekten … männliche Energy halt.
Wie geht es dir in den Zyklusphasen?
Wann ist deine Zeit für Kreativität, wann für Umsetzung, wann für Muse, wann für Kraft?
Lass es mich wissen und schreibe deine Erfahrungen in die Kommentare:
Deine Nuria:Noia
