Wie wäre es, in einem Raum zu sein, in dem du einfach mit allem da sein darfst, was gerade da ist?
In dem du einfach DU sein darfst, wertfrei, urteilsfrei, gesehen wirst für die die du bist, und wo du gerade stehst? Dafür gefeiert wirst, dass du dich zeigst und Anerkennung erfährst für den starken Weg, den du schon gegangen bist? Wie wäre es, einen Raum zu haben, in dem du ganz als Frau da sein darfst, mit all deiner Sanftheit, Wildheit und femininen Kraft und Weisheit, die durch den Raum nicht nur zum Ausdruck kommt, sondern auch bestärkt wird?
In meinen Frauengleitungen öffne ich einen Raum, in dem du eingeladen bist, ganz du zu sein, mit all deinen Farben die dich im Moment ausmachen.
Aber: Wer bin ich denn eigentlich? Fragen sich jetzt vielleicht einige von den Leserinnen. Ja, das bekommen wir nirgends beigebracht, wer wir eigentlich wirklich sind, und was unsere wahren Aufgaben hier sind, geschweige denn, was wahre feminine Kraft eigentlich ist, da wir in einer männlich dominierten Energie auf diesem Planeten leben.
Du bist nicht Verstand oder Körper, sondern die, die den Körper belebt. Doch die, die wir in einem Frauenkörper leben, erfahren uns durch den Zyklus nicht nur in unserer Weisheit und Klarheit, sondern auch in Emotion und Gefühl: Unser Frauenkörper ist voller Entdeckungen, Emotionen, Vorfahren und durch gesellschaftlich anerkannten und aberkannten Frauenbilder geprägt.
Werden wir uns darüber gewahr, können wir beginnen, diesen Körper wieder mehr und mehr als Kraftquelle zu sehen, den Zyklus als heilige Zeremonie, die das Leben für die Schöpfung neuen Lebens geschaffen hat und uns mehr und mehr so sehen und annehmen, wie wir wirkLICHT sind: Ein Zusammenspiel aus Wesen, Körper & Verstand, ein heiliger Bund.
Je nachdem, was wir in unserem Leben erleben, gibt es verschiedene Gefühls- und Verhaltenswelten, je nachdem, wie wir als Frauen »erzogen wurden«, was ich folgLICHT mal portraitieren möchte:
Die Sanfte Frau (Luft & Wasser)
Als Mädchen lernt sie entweder: Sei lieb, artig, brav und still. Sie darf weinen, aber nicht wütend sein. So wird aus dem Mädchen eine sehr sanfte, softe, sweete Frau, die keine Grenzen hat und mit ihrer überschwänglichen Liebe viel zu viel für andere tut.
Die Wilde Frau (Feuer & Erde)
ODER es geschieht das Gegenteil: Vielleicht hat ihr Vater hat sich einen Sohn gewünscht, sie verhält sich wie ein Junge, ODER rebelliert schon früh gegen gesellschaftliche Konvention, weil sie tief in ihrem Inneren frei sein möchte, lernt ihre Wutkraft kennen und wird zur Einzelkämpferin, zur Superwomen, die total tough ist und keine äußere Hilfe braucht, alles allein wuppt und sich gar nichts sagen lässt. Es fällt ihr schwer, weich zu sein und sich auf Nähe einzulassen.
Die Waage
Erkennst du dich darin wieder? Meistens befinden wir uns in einem der Extreme: Zu sanft oder zu wild. Dabei geht es darum, beides in die Waage zu bringen: Sowohl die sanfte, feminine, fließend schöne Natur, die uns ausmacht, als auch die Wildheit, die kein Blatt vor den Mund nimmt, sagt was sie denkt und Grenzen setzt. Sie weiß was ihr gut tut und was nicht, und danach geht sie.
Die Weisheit
Alle Elemente in uns dürfen im Einklang sein, sowohl die Feuerkraft der Wut, als auch das Wasser der Trauer, die luftige Freude und die weise stille Erde.
Ist sie mit sich verbunden, ist sie auch mit der Erde und Gott verbunden, denn sie ist die fließende Natur durch den Körper, und die Weisheit spricht aus ihr. Ihre innere Kraftquelle ist die ungefilterte Wahrnehmung, weil sie selbst auch ungefiltert ehrlich zu sich und ihren inneren Anteilen ist, sie kann die Wahrheit im Innen und im Außen sehen.
Und das wünsche ich dir, so dies dein Weg vorsieht: Zu dieser Weisen natürLICHTen Frau zurückzukehren, die du tief in seinem Inneren bereits kennst, und nur freilegen darfst, wenn du es für dich bestimmst.
Und, was wählst du? 😉
