Es ist schon ein verrücktes Gefühl, sich nicht im wahrhaftigen Kontakt zu seiner vollen Wahrheit zu befinden. Man sucht danach, vielleicht ein Leben lang.
Wir suchen im Außen danach, im Wissen was es schon gibt auf der Erde, etwa durch schlaue Menschen, Expertenmeinungen oder in der Astrologie und gleichen es ab, ob wir es für stimmig erachten. Doch da draußen herrscht auch so viel Verwirrung und Unwahrheit, mehr als ich zählen kann, viel mehr noch als dass es Wahrheit gibt.
Ich frage mich also: Was ist meine Wahrheit, die aus der Wirklichkeit selbst stammt? Die eins ist mit Gott?
Ich führe tiefe Gespräche mit anderen Menschen-Wesenheiten, schaue mir meine Lieblingswesen auf YouTube an und verbinde mich selbst immer wieder mit meiner reingöttlichen Heimat. Doch diese Frage, sie steht mir im Weg. Ich suche und suche, anstelle sie einfach zu sein und zu verkörpern. Ich versuche allzu oft, mich nach oben zu verbinden, anstelle Gott einfach zu bitten, sich durch mich hindurch zu verkörpern, nach unten.
Wieso das so schwer ist? Weil ich mir selbst noch nicht 100% vertraue. Ich habe sehr viel riskiert und sehr viel einstecken müssen, habe mich oft belogen und bin nicht wirklich ehrlich zu mir gewesen, weil der Schmerz dahinter zu unaufhaltbar war. Doch haben wir keinen Kontakt zu unserer Innenwelt, dass es hier wirkLICHT um etwas Tieferes geht, als die allermeisten Menschen hier auf der Erde jemals erfahren, können wir erst wirklich anfangen aufzuräumen.
Denn wir leben auf einer Waage: Wollen wir nur den einen Weg sehen oder »manifestieren« (das will eh nur ein Verstand), dann grenzen wir die andere Seite der Waage aus und nehmen nicht in Betracht, dass das eben auch eintreten könnte. Wir wollen das nicht, es ist zu schmerzvoll. Die ANNAHME ist es jedoch, wenn wir annehmen, dass beide Seiten passieren könnten, befindet sich die Waage in der Mitte und wir sind nicht mehr rangreiflich durch irgendwelche unterdrückten, verschlossenen Türen in uns, die wir unbewusst immer wieder von innen öffnen lassen, damit es uns im Außen gespiegelt wird.
Während ich das hier schreibe, erzähle ich die Erkenntnisse der letzten Zeit und spüre, wie viel Wahrheit durch meine Hände beim Tippen fließt.
Sie ist immer da, im hier und jetzt, und manchmal verkopfe ich nur allzu schnell im Selbstzweifel: »Was wenn ich es falsch wahrgenommen habe? Was wenn ich einen Fehler mache? Ich trage doch Verantwortung! Ich muss aus der Wahrheit wahrnehmen, sonst mache ich etwas falsch…« Diese Gedanken fliegen wild durch meinen Verstand und blockieren meine Wahrnehmungen… Die Menschen verlassen sich auf mein Wort, es ist in der Tat eine große Sache, da ich ihre großen Fragen beantworte, wie etwa: »Wofür bin ich hier auf der Erde?« Doch kann ich immer nur einen kleinen Teil sehen, und zwar den, der jetzt dran ist, und den, der mir die Wesenheit selbst zeigt, wozu sie auch bereit ist, was sie sehen kann.
Ich bin voll auf meinem Weg.
Ich erkenne immer mehr, dass ich beginne, die Zukunft zu sehen. Zeitlinien verschieben sich ins Jetzt. Der Telepathische Raum dehnt sich aus. Ich spüre, wenn jemand bei mir innerlich »vorbeischaut« und sehe kurze Zeit später eine Nachricht auf meinem Handy von dem Menschenwesen.
Ich kann mir vertrauen, wieso zweifle ich noch so an dieser Wahrheit?
Vielleicht ist es der Hunger nach mehr Wissen, mehr Wahrheit, mehr Wirklichkeit, um noch mehr Frieden in mir zu finden, um selbst die dunkelsten Ecken aufzuräumen, damit ich in einem LICHTdurchfluteten Haus lebe: Die Wesenheiten zeigen sich oft als Häuser; wir leben in einem Inneren Haus: Manche Zimmer sind laut und belebt, andere ruhig und entspannt, wieder andere verstaubt und dunkel, und andere Zimmertüren wurden noch nie geöffnet. Wir sind ein Haus voller Räume und Möglichkeiten. Wäre es nicht schön, das ganze Haus zu beleben und lichtzudurchfluten, dass es schön ist, sich überall, bis in die kleinsten Ecken darin wohlfühlen und darin immer wieder einst versteckte neue Räume zu entdecken? Dazu dürfen wir auch die Zimmer öffnen, die wir seit Jahren verschlossen hielten, aus unterdrückten Gefühlen, doch darum geht es hier, sein inneres Haus ganz bewohnbar zu machen, zu einem Wohlfühlort, beLICHTen, und das geht eben nur mit der Wirklichkeit, mit dem, was wirklich ist, und sich dem zu stellen, hinzugeben, auch wenn es wehtut.
Vielleicht ist das schon Gott, der ja die Wirklichkeit ist.
Eingeständnisse sind mit die kraftvollsten, schnellsten Veränderungsmöglichkeiten: Ja, ich habe Fehler gemacht, doch das waren immer die stärksten und demütigsten Momente, aus denen ich wirkLICHT gelernt habe um es zu verändern. Ich will jeden Staub aus meinem Haus rauskehren, auch wenn da nur noch eine dünne Schicht ist. Ich will mir voll und ganz vertrauen und in meiner Wahrheit ruhen, die in der Wirklichkeit wohnt und durch mich verkörpert wird, denn das ist jeden Tag meine Intention, immer mehr in Gott aufzugehen, mich in ihn aufnehmen zu lassen, um Wahrheit zu sein und zu sprechen, wann immer ich mich ausdrücke. Ohne Angst vor Fremdwertung und ohne Angst, jemandem dabei wehzutun, wenn es nötig ist, damit der andere etwas in sich dadurch erkennt.
Das LICHT zu sein macht unfassbar stark. Unabhängig. Frei. Doch es ist auch hart, einsam, oft on the edge.
Doch jeder Schritt fühlt sich so richtig an. Stimmig. Wann immer ich mich getrennt von der Wahrheit fühle, fühle ich mich getrennt von mir. Es ist anstrengend mit Masken zu leben, leicht wird es, wenn man ganz man selbst ist, sagte neulich eine Frau auf Instagram. Das stimmt.
Der kürzeste Weg zu sich selbst zurück, nachdem man es nach dem Kindsein verlernt und vergessen hat, ist meist der längste und die meisten schaffen ihn nichtmal in diesem Leben.
Ich helfe dir dabei, denn ich bin für die Wesenheiten da. Ich helfe dir, deine Wahrheit zu erkennen, auch wenn diese wehtut. Du bist nicht allein. Ich kenne diese Gefühle nur allzu gut und begleite dich da durch, bis das ganze Zimmer LICHTdurchflutet und wieder begehbar ist.
Ein Versuch ist es wert, meinst du nicht auch? 😉
