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Spiri-Szene Tachales

Wieso ist es so, dass so viele »spirituelle« Menschen aus der Spiriszene den Menschen, die schamanisch oder indigen sind, und jene, die von solchen gelernt haben, mehr anerkannt und hoch gefeiert werden, als die Menschen, die ihr eigenes Wissen direkt aus Gott und der Quelle selbst beziehen?

Achja, und dann gibt es da noch die vereinzelten »erleuchteten« Gurus die auf ihrem Thron sitzen und von Menschenscharen angehimmelt werden. Merkste was?
Ich erlebe immer wieder, dass wenn ich (Wesen das unter normalen Menschen lebt), mich und meine Berufung vorstelle, dass ich mit Gott heile und Menschen helfe ihre Bestimmung zu finden, dass die Menschen das ablehnen, komisch finden, nichts damit anfangen können. Sie zieht es an und finden es interessant, trauen es mir aber schlichtweg nicht zu und ich werde maßlos unterschätzt.
»Die Kleine is doch zu jung, was will die denn schon wissen?«

Traurig aber wahr. UND DAS in der SPIRITUELLEN SZENE, die wirklich überlaufen ist von zu vielen Kakaozeremonien und vor allem ECSTATIC DANCE. Alle wollen sie tanzend ausrasten, davor verbinden sie sich mit der »Quelle« – und dann? Gehen sie vielleicht erleichtert nach Hause. Und dann? Gehts in den Alltag zurück. Und dann? Freuen sie sich auf den nächsten Ecstatic Dance, weil er ihnen so gut getan hat, und sie wissen gar nicht so genau, warum. WEIL DIE ANBINDUNG AN GOTT FEHLT: IM ALLTAG!

Warum ist »Gott« so ein abschreckender Begriff für SPIRITUELLE?

Klar, Kirche und so. Aber betrachtet man das Ganze losgelöst von geschichtlich-kirchlich-religiösen Kontext, die in aller Welt unzählige Anhänger aus allen »Klassen« haben, warum sind dann gerade die spirituellen Gott NICHT zugeneigt? Sie sind es scheinbar, aber eigentlich auch gar nicht. Haben sie Angst vor Gott? Sind sie empört über das Weltgeschehen und glauben nicht dass ein Schöpfer sowas schöpfen kann? Kann mir das mal einer erklären? Sie singen Lieder, in denen sie sich mit der Quelle verbinden, die Leben erschafft: Das ist Gott. Sie vertrauen ins Leben, in die Erde: Das sind Gott und Gaia. Doch wenn ich also sage: Gott wirkt durch mich, dann sind sie ungläubig. Sie haben doch eben noch singend bekundet, dass die Quelle in allem Sein vorhanden ist. Menschen… Wenn ich also als Verkörperung, als Gefäß Gottes vor ihnen stehe, DANN IST DAS DAS GRÖßTE GESCHENK für mich und für den Menschen der vor mir steht! WIESO WIRD DAS NICHT ANGENOMMEN?

Ich erlebe so oft, dass dieses Geschenk NICHT angenommen wird. Entweder weil die Menschen mir nicht glauben können, weil sie schon anderweitig bei irendwelchen Heilern sich selbstzuheilen versuchen oder weil sie schlichtweg nicht heilen wollen. Tatsache, sie wollen nicht heilen, denn krank sein ist leichter. Klingt komisch, is aber so. Denn Heilung bedeutet Konfrontation und Anstrengung. Es übersteigt ihre Vorstellungskraft ihres viel zu starken Verstandes, dass es klappen könnte. Ich kenne das, ich komme auch daher. Doch da steht GOTT vor ihnen und bietet sich ihnen an. SIE LEHNEN AB! Warum? Weil sie sich nicht würdig fühlen? Nicht geliebt? Nicht gewollt? Was ist es? Genau das sind die Fragen die die Spirituellen nur ach so gern ausweichen, denn in ihrer Welt darf es nur LICHT und LIEBE geben, bei all dem unlichten Unfug der ihnen schon passiert ist. Doch das ist der FEHLER: Sie unterdrücken, haben Angst, ihre Blockaden zu lösen, um sich zu erkennen.

Ich rede hier NICHT von Schattenarbeit. Das ist ein anderes Thema zu dem ich auch nochmal was sagen werde. (Mach bloß keine Schattenarbeit). Ich rede davon, dir zu begegnen, in deiner Ganzheit, im Bunde mit deinem Körper und Verstand, um dann deinen Dienst hier auf der Erde anzutreten, für den du gekommen bist! Das geht natürlich gut in Verbindung zu Gaia, der Erdenwesenheit, die auch eng mit mir zusammen arbeitet, doch sie wie wir entspringen doch alle aus dem einen: Gott. Dem Leben. Dem Universum selbst. Und wir alle haben diesen Gott IN UNS.

Es erstaunt mich immer wieder, dass die normalsten Menschen manchmal mehr mit Gott und meiner Bestimmung anfangen können, als die, die sich »spitrituell« nennen.

Ich wäre so so so so so dankbar, wenn die Menschen, INSBESONDERE die Spirituellen, endlich wieder anfangen, sich Gott hinzuwenden, denn das würde ihnen so so viel Leid, Trennung und Schmerz ersparen. Ich kenne es. Ich war dort. Und ich habe in Gott nicht nur mich selbst, mein Leben und meine Bestimmung gefunden, in ihm wohnt auch die absolut bedingungslose Liebe, die Fülle, der Frieden. Das als Mensch erstmal anzunehmen, sich zu läutern, sein Karma abzubauen, ist ein Weg, der sich schwer und anstrengend und emotional anfühlt: JA. Das kann lange dauern: JA. Das kann wehtun, weil man mit seiner eigenen Wahrheit und seiner Vergangenheit, seinen Taten konfrontiert wird: JA. DOCH DAFÜR SIND WIR HIER!!!!!

Räum auf. So viel du kannst. Dann werden die kommenden Leben immer leichter! Nimm diese Chance dankbar an. Das Leben im Menschenkörper wurde DIR geschenkt, was die Tiere und Pflanzenwesen hier noch nicht haben, das hast DU bekommen, weil DU schon so weit gekommen bist. Gib doch jetzt nicht auf.
Öffne dich weiter für deinen Weg. 

Gott ist mit dir.

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